· 

Zweifel auf Deinem Seelenweg, die alles zerstören können

Du bist schon ein weites Stück gegangen, hast bereits Hürden überwunden, Dich vielen Herausforderungen gestellt und auch schon erste Erfolge auf Deinem Weg – wahrscheinlich sogar schon ganz Enorme! Aber in den Momenten großen Zweifels sieht man davon wenig bis gar nichts mehr. Es fühlt sich einfach so frustrierend an!

Doch nun geht es weiter und vielleicht stehst Du vor größeren Herausforderungen und Problemen, die Dir zeitweise unüberwindlich erscheinen. Plötzlich ist die Freude weg.

"Warum mache ich das alles überhaupt? Vielleicht hat es ja doch alles keinen Sinn? Warum genieße ich nicht einfach mein Leben, bin dankbar für das, was ich habe? Mache ich es mir unnötig schwer?"

All diese Gedanken und vielleicht noch mehr kreisen ständig in Deinem Kopf und lassen Dich nachts sogar Aufwachen und Grübeln. "Ist das noch normal? Auf meinem Herzensweg sollte ich doch Freude und Leichtigkeit empfinden, oder? Ist das dann überhaupt der richtige Weg? Vielleicht mache ich

mir viel Arbeit und es bringt ja doch alles nichts?"

Also Zweifel über Zweifel, negative Gedanken, Freudlosigkeit. Zusammengefasst: einfach eine

niedrigere Schwingung, die Spirale nach unten, die einen blockiert, bremst, anstehen lässt. „Und in diesem Zustand soll ich anderen Menschen helfen und Positives auf die Welt bringen?!“

 

Ja! Dadurch, dass Du diese Tiefen in Dir erreichst und am eigenen Leib spürst, gewinnst Du an Erkenntnissen, von denen andere Menschen profitieren können. Du bekommst ein tieferes Verständnis für individuelle Wege und hörst vielleicht damit auf, andere Menschen, die ebenfalls Ihren persönlichen Weg finden und gehen möchten, zu verurteilen, sondern verstehst sie dadurch besser. Dein Horiozont erweitert sich und Deine Toleranzgrenze dehnt sich weit aus. Wenn etwas gerade nicht geht, dann geht es eben nicht. Manchmal hilft es einfach nicht, sich "zusammenzureißen". Das ist dann wirklich der absolut falsche Rat.

 

Was also hilft in diesem Zustand?

 

Zu allererst einmal: annehmen. Es ist.

Sich bewusst werden, wo man gerade steht und es akzeptieren.

Nicht mehr dagegen ankämpfen und seinen jetzigen Zustand akzeptieren. Und wenn möglich, alle negativen Gedanken, die sich aufdrängen, bewusst stoppen.

Ein inneres Bild dazu:

"Ich bin der Fels in der Brandung. Groß, mächtig und stabil. Dem Zweifel und den negativen Gedanken gebe ich den Namen "Teufelchen" und stelle mir vor, wie dieses Teufelchen auf den Felsen zu läuft und alles zerstören möchte. Es hüpft, tobt, kreist um den Felsen, doch ich stehe da, ruhig und zentriert und lasse es kreisen. Ich stehe einfach da, tue nichts, atme und sehe wie das Teufelchen

schreit und agiert und irgendwann ist es so erschöpft, dass es sich kauernd im Schatten von mir ausruht.

Endlich Ruhe.

Ich kann nun wieder bewusst den Himmel und die Erde wahrnehmen und spüren, weiß wer ich bin und, dass alles gut ist wie es ist. Nun fällt es mir wie Schuppen von den Augen! Ich sehe wie klein und

schmächtig dieses Teufelchen in Wahrheit ist und, dass es nur gesehen und geliebt werden möchte. Ich habe ihm viel zu viel Bedeutung beigemessen, hätte mich dabei fast verloren und meinen Weg, mein Projekt, aufgegeben. Langsam fühle ich mein Herz wieder und meine Herzensfreude breitet sich aus. Jetzt habe ich wieder die richtige Relation zu allem. Ich fühle mich wieder gut, bin in meiner

Mitte und vor allem - ich liebe ich wieder. Ja, ich liebe wieder und dadurch bin ich mit mir und der Welt verbunden!"

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0